Organisation
BOX-OUT gemeinnützige GmbH
Die BOX-OUT gemeinnützige GmbH ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Hamburg.
Sie wurde im Jahr 2010 gegründet. Die inhaltliche Arbeit im Bereich Jugendgewaltprävention und schulbezogener Bildungsarbeit besteht seit 2007.
Träger und Rechtsform
Träger der Arbeit ist die BOX-OUT gemeinnützige GmbH.
Sitz der Gesellschaft:
Lokstedter Steindamm 16
22529 Hamburg
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Registernummer: HRB 115308
Geschäftsführer:
Christian Görisch-Kabus
Zweck und Arbeitsauftrag
Zweck der BOX-OUT gGmbH ist die Entwicklung, Erprobung und wissenschaftliche Evaluation evidenzbasierter Präventions- und Bildungsprogramme im schulischen Kontext.
Der Schwerpunkt liegt auf der Konzeption, Implementierung und Weiterentwicklung wirksamer Ansätze in den Bereichen Bewegung, Gesundheit, soziale Kompetenzen und Bildungsförderung.
Die praktische Umsetzung erfolgt im Rahmen von Studien, Pilotprojekten und langfristigen Kooperationen mit Schulen und wissenschaftlichen Partnern.
Ziel ist der Aufbau übertragbarer, qualitätsgesicherter Programme mit institutioneller Anschlussfähigkeit.
Ein flächendeckender Regelbetrieb befindet sich im Aufbau.
Leitung und Verantwortung
Die inhaltliche und strategische Gesamtverantwortung für BOX-OUT liegt in Abstimmung mit Kooperations- und Fachpartnern bei Christian Görisch-Kabus (Geschäftsführer, Projektleitung, wissenschaftliche Entwicklung).
Er verantwortet die Konzeption, die fachliche Qualitätssicherung, die wissenschaftliche Anbindung sowie die Kooperation mit Förderern und Partnerinstitutionen.
Fachliche und organisatorische Steuerung
Die inhaltliche, konzeptionelle und wissenschaftliche Entwicklung der Programme von BOX-OUT liegt in der fachlichen Verantwortung der Geschäftsführung.
Christian Görisch-Kabus ist verantwortlich für:
- Programmkonzeption und -weiterentwicklung
- wissenschaftliche Begleitung und Evaluation
- Qualitätssicherung
- Kooperationen mit Hochschulen und Forschungspartnern
- strategische Weiterentwicklung der Organisation
Die operative Umsetzung erfolgt projektbezogen in Kooperation mit Schulen, Einrichtungen und externen Fachkräften.
Qualitätssicherung und Dokumentation
Die Arbeit von BOX-OUT unterliegt einer kontinuierlichen internen und externen Qualitätssicherung.
Dazu gehören:
- projektbezogene Dokumentationen
- standardisierte Verlaufsberichte
- Rückmeldungen von Schulen und Kooperationspartnern
- Auswertung von Teilnehmendenbefragungen
- Einbindung wissenschaftlicher Evaluationen
Die Ergebnisse fließen systematisch in die Weiterentwicklung der Programme ein und dienen der Rechenschaftslegung gegenüber Förder- und Kooperationspartnern.
Kooperations- und Projektstruktur
Die operative Umsetzung erfolgt projektbezogen in Kooperation mit Schulen, Fachstellen und externen Partnern.
BOX-OUT unterhält derzeit keine eigenen stationären Einrichtungen. Die Programme werden im Rahmen vertraglich geregelter Kooperationen durchgeführt.
Finanzierung und Kontrolle
Die Finanzierung erfolgt über projektbezogene Fördermittel, institutionelle Zuwendungen und Spenden.
Die Mittelverwendung unterliegt den gesetzlichen Vorgaben für gemeinnützige Organisationen sowie internen Dokumentations- und Prüfverfahren.
Die Jahresabschlüsse werden gemäß den gesetzlichen Vorgaben erstellt und geprüft.
Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe
Die BOX-OUT gGmbH war in den Jahren 2013 bis 2020 unbefristet als Träger der freien Jugendhilfe gemäß § 75 SGB VIII anerkannt.
In den Jahren ab 2018 gingen wesentliche räumliche und personelle Strukturen schrittweise verloren. Ab dem Jahr 2020 war infolge externer Rahmenbedingungen und struktureller Veränderungen keine kontinuierliche schul- und projektbezogene Arbeit mehr möglich. In dieser Phase konzentrierte sich die Tätigkeit überwiegend auf konzeptionelle, dokumentierende und wissenschaftliche Aufarbeitung der bisherigen Arbeit.
Die heutige Arbeit von BOX-OUT ist nicht auf den Betrieb eigener Einrichtungen ausgerichtet, sondern auf Forschung und Programmentwicklung.
Organisationsstruktur
Die Organisation befindet sich derzeit im strukturellen Wiederaufbau.
Die Arbeit erfolgt projektbezogen in Kooperation mit Schulen, Einrichtungen und externen Fachkräften. Je nach Projekt werden ehrenamtliche und fachliche Unterstützer eingebunden.
Eine dauerhafte institutionelle Personal- und Raumstruktur befindet sich im Aufbau.
Historische Entwicklung
- 2007: Beginn der inhaltlichen Arbeit im Bereich Jugendprävention
- 2010: Gründung der BOX-OUT gemeinnützigen GmbH
- ab 2013: Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe
- ab 2018: schrittweiser Verlust räumlicher und personeller Strukturen
- 2020–2021: pandemiebedingte Einschränkungen und Überprüfungsverfahren
- seit 2022: Phase des strukturellen Neuaufbaus
